Der Elsevier-Verlag hat anfangs November die multidisziplinäre Datenbank
Scopus lanciert. Erfasst sind über 27 Millionen Abstracts aus über 14’000 Zeitschriften, wovon 90% auf die Fachbereiche Medizin, Naturwissenschaften und Technik und rund 10% auf die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und die Psychologie entfallen.
Neben den bibliographischen Angaben und Abstracts sind die Literaturhinweise (Referenzen) der Publikationen erfasst. Die Referenzen werden mit den vollen bibliographischen Angaben angezeigt und verweisen ihrerseits auf Abstract und Referenzen, wenn die entsprechende Publikation in Scopus erfasst ist. Wie der Science Citation Index, Social Sciences Citation Index und Arts & Humanities Citation Index des Institute for Scientific Information (Thomson ISI) ermöglicht Scopus somit Zitationsanalysen. Dabei muss die in Scopus angegebene Zitationshäufigkeit einer Publikation nicht notwendigerweise mit der Zitationshäufigkeit in den ISI-Datenbanken übereinstimmen, denn in Scopus werden derzeit nur in Publikationen ab 1999 die Referenzen angezeigt.
Über Scopus kann auch auf die elektronischen Volltexte - sofern diese von der jeweiligen Institution lizenziert sind - und auf die Inhalte der wissenschaftlichen Suchmaschine
Scirus zurückgegriffen werden.
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Scirus